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1949

geboren in Meschede (Hochsauerlandkreis)

1956

Besuch der katholischen Volksschule in meinem Heimatort Ostwig

Danach Besuch des humanistischen Gymnasiums der Benediktiner in Meschede sowie der Alten Landesschule (Gymnasium) in Korbach (Waldeck)

1970

Abitur an der Alten Landesschule in Korbach


1970

Beginn des Studiums der Chemie und Biologie für das Lehramt an Gymnasien an der Philipps-Universität in Marburg 
    
Stipendium der Kurt-Hansen-Stiftung Bayer-Leverkusen 
Stipendium der Stiftung Volkswagen
   
1973

Zwischenprüfung in Chemie, Botanik, Zoologie und Physik

mehrere Semester Tätigkeit als studentische Hilfskraft im Praktikum für anorganische Chemie in der Lehramtskandidatenausbildung

1974

Erste wissenschaftliche Arbeiten am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg im Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Kurt Dehnicke (anorganische Chemie)    

1975

experimentelle Staatsexamensarbeit "Darstellung und Charakterisierung von Nitrosylkomplexen des Antimons mit gemischten Halogenoliganden" 
    
Stipendien der Vissmann-Werke (Allendorf/Eder) sowie des Fonds der chemischen Industrie (Frankfurt) 
    
wissensch. Hilfskraft im Bereich Chemielehrerausbildung für anorganische Chemie 
    
Stipendium des Sonderforschungsbereichs 127: "Kristallstruktur und chemische Bindung"

Zulassungsarbeit im Begleitfach Erziehungswissenschaften mit dem Thema "Gedächtnisspeicherung"   

1976

1. Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in den Fächern Chemie und Biologie an der Philipps-Universität in Marburg
   
Sept. 1976

Beginn der Dissertation im Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. K. Dehnicke: "Reaktionen des Rheniumpentachlorids mit Chlorazid, Sticktofftrichlorid, Vanadium - N - Chlor-Imidchlorid und Dichloroxid“

Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für 2 Jahre
   
Nov. 1978

Promotion zum Dr. rer. nat. im Hauptfach Anorganische Chemie und den Promotionsnebenfächern Organische Chemie und Zoologie
   
1978-1979

Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft u.a. zur Ermittlung der Reaktionen von Rheniumnitridchlorid mit elementarem Fluor 
    
wissensch. Mitarbeiter im Bereich Chemie-Lehrerausbildung/ Lehrerfortbildung am Fachbereich Chemie der Universität Marburg
   
1979

Beginn des Referendariats an der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld/ Vogelsbergkreis
   
1981

Pädagogische Prüfungsarbeit zum 2. Staatsexamen für das höhere Lehramt im Fach Chemie: Oxidations- und Reduktionsreaktionen - eine Hinführung zum erweiterten Redoxbegriff

2. Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in den Fächern Chemie und Biologie am Studienseminar in Fulda

   
1.6.1981

Eintritt in die Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. in Marburg als Lehrer für Chemie und Biologie
   
Sept. 1981

Gründung der Forschungsgruppe "Elektronische Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Schüler im naturwissenschaftlichen Unterricht".

Beginn umfangreicher Grundlagenforschung mit den Themen "Fein-Dosierung von Flüssigkeiten, Grossanzeigen, Sprachausgaben und Messwerterfassung" durch Sehbehinderte und Blinde

Entwicklung des Vorläufers des ersten Optophons, eines Gerätes zur Hörbarmachung von Licht für Blinde sowie zur akustischen Übertragung elektrischer Leitfähigkeitswerte.

01.02.1982

Ernennung zum Studienrat z. A.
   
01.02.1985

Ernennung zum Studienrat
    
mehrere Jahre Sammlungsleiter und Fachsprecher für das Fach Chemie
   
1985-1993

Sicherheitsbeauftragter der Carl-Strehl-Schule/ Beratungstätigkeit in sicherheitstechnischen Angelegenheiten für die gesamte Einrichtung
   
1986

Einladung zur BIG TECH an die FU Berlin 
Vortrag: „Computereinsatz im Chemieunterricht blinder und sehbehinderter Schüler“
   
1987

1. Forschungsstipendium der Claere-Jung-Stiftung aus Hamburg zur Entwicklung naturwissenschafticher  Hilfsmittel für Sehgeschädigte



Besser lesbare Darstellung des Artikels

Artikel aus der Oberhessischen Presse Marburg vom 26.04.1988: Foto Conny Peil, Carl-Strehl-Schule

 
Neueinrichtung und Ausbau des Elektroniklabors

1987

Entwicklung der ersten sprechenden Digitalbürette mit Großanzeige, um Blinden und Sehbehinderten präzise Dosierungen im Chemieunterricht zu ermöglichen

 
1988

Vortrag auf dem XXX. Kongreß für Sehgeschädigten-Pädagogen in Baar/ Schweiz: „Elektronische Hilfsmittel im naturwissenschaftlichen Unterricht Sehgeschädigter“. 

   
1989

2. Forschungsstipendium der Claere-Jung-Stiftung: Entwicklung naturwissenschaftlicher Hilfsmittel für Sehgeschädigte
   
1992

1. Forschungsstipendium der Waltraut und Sieglinde Hildebrandt-Stiftung: (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen): naturwissenschaftliche Hilfsmittelentwicklung
   
1993

Einladung zum Experimentalvortrag am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg  "Spezialhilfsmittel im Einsatz bei chemischen Versuchen im Unterricht blinder und sehbehinderter Schüler" 
   
1993

Experimentalvortrag auf dem XXXI. Kongreß für Sehgeschädigten-Pädagogen in Marburg:Neu entwickelte Sprachausgaben und Grossanzeigen im naturwissenschaftlichen Unterricht blinder und sehbehinderter Schüler“.
   
1995

2. Forschungsstipendium der Waltraut und Sieglinde Hildebrandt-Stiftung:
(Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

1997

Ernennung zum Oberstudienrat


2000

Stipendium der Waltraut und Sieglinde Hildbrandt-Stiftung zur Ausstattung des Chemieunterrichts mit Computern an den Schülerarbeitsplätzen und zur Bereitstellung und Entwicklung der notwendigen Software


2001

Beginn der Entwicklungsarbeiten zur Erstellung des Formelprogramms "LiTeX", das erstmals Blinden und Sehbehinderten einen leichten Zugang zur Darstellung mathematisch-naturwissenschaftlicher Formeln erbringen soll

2000-2003

Mitarbeit im Auftrag der Deutschen Blindenstudienanstalt bei der Produktion der interaktiven CD "Eisengewinnung und Stahlerzeugung", die auch für Blinde und Sehbehinderte zugänglich gemacht wurde. Für diese Produktion wurde der 'Corporate Media 2003' verliehen: "Sonderpreis beste barrierefreie Anwendung" für "Eisengewinnung und Stahlherstellung": Multimedia- / Internet-Anwendung für den Chemieunterricht mit sehgeschädigten und normalsehenden Schülern. Kooperationsprojekt von plonsker media, AG der Dillinger Hüttenwerke, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V., Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz & Claus Weber (Fachberater Naturwissenschaften).

Seit 2004

Mitarbeit in einer Forschungsgruppe, die aus Wissenschaftlern 
der Universität des Saarlandes, der Universität Dortmund, der Universität
Frankfurt und der Universität Lübeck besteht: 

Einsatz eines 'Haptic  Device' für Blinde und Sehbehinderte unter der Leitung von Dr. med. Mathias Wagner (Universität des Saarlandes). Taktile Erfassung mikroskopischer Bilder, taktile Ausgabe von Messwerten natur-wissenschaftlicher Versuche sowie mathematischer Funktionen. Unterstützung der Arbeiten durch die Dr. Georg-Stiftung.

 
2005

Das Formelprogramm LiTeX steht nach mehrjähriger Entwicklung zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung

2005

Ehrenamtlicher Mitarbeiter im neu gegründeten "Chemikum-Marburg" am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg. Bereitstellung und Adaptierung von Versuchsaufbauten für Blinde und Sehbehinderte. Das neue 'Mitmachlabor' soll allen an naturwissenschaftlichen Fragestellungen interessierten  Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Fach Chemie durch eigenes Experimentieren unter Anleitung näher bringen.



Der Autor im 'Chemikum-Marburg' bei der Vorbeitung des  'Hochofenprozesses' in der Mikrowelle im Herbst 2005

Foto:  Michael Oelmann

2006

Wissenschaftliche Beratung bei Staatsexamens- und Diplomarbeiten, die an den Universitäten Marburg und Dortmund erstellt werden und sich mit blindentechnisch-naturwissenschaftlichen Themenstellungen beschäftigen.

2007

Die Arbeitsgruppe um PD Dr. med. Mathias Wagner, Universität des Saarlandes,  und Dipl.-Inform. Frank Weichert, FB Informatik der Universität Dortmund, erhält im Februar 2007 den 'Landespreis 'Hochschullehre 2006' für die Arbeiten am 'Haptic Device', das  Blinden und Sehbehinderten neue Möglichkeiten taktiler Erfahrungen liefert. Weitere intensive Zusammenarbeit mit dieser Arbeitsgruppe.

2008

Arbeiten am Formelprogramm 'LiTeX'. Verbesserung der Erkennbarkeit von Rechtschreibfehlern durch Sehbehinderte.

Entwicklungsarbeiten im Fachgebiet 'Titrationen' für Blinde und Sehbehinderte

Umfangreiche Programmierarbeiten, um blinden, sehbehinderten und sehenden Anwendern von 'LiTeX' in allen Fächern ein leistungsfähiges Navigationssystem inbesondere für umfangreiche Dokumente zur Verfügung zu stellen.

Entwicklung eines Sicherheitstimers (Speicher-Timer) für das Schreiben wichtiger Dokumente.

2009

Abschluß der Adaptierungsarbeiten an der Digitalbürette III. Durch Anschluss an eine Großanzeige mit Sprachausgabe werden präzise Titrationen für Blinde und Sehbehinderte problemlos möglich.




Die Adaptierung einer käuflichen Digitalbürette mit Sprachausgabe und Großanzeige wird wegen Fehlens einer Schnittstelle nur durch einen Eingriff in die Elektronik des Gerätes möglich.

Programmierung und Bereitstellung einer neuen Seitennavigation, die eine besondere Hilfestellung in längeren Texten für Blinde und Sehbehinderte ermöglichen soll.

Programmierarbeiten an einer Konfigurationsdatei für das Formelprogramm 'LiTeX'.

Umfangreiche Tests mit der adaptierten Digitalbürette III (Fa. Brand).

Intensive Begleitung und Unterstützung der Bau- und Renovierungsarbeiten für die Chemieräume

2010

Programmierarbeiten für ein interaktives großes Periodensystem.

Erstellung eines Universalformulars zur Ermittlung der Eigenschaften eines chemischen Elements

Programmierung einer leicht bedienbaren 'Code-Sonne' für Blinde und Sehbehinderte als Hilfsmittel für den Unterricht im Bereich 'Molekulargenetik'



LiTeX-Formular zum einfachen Auslesen der 'Code-Sonne'

Programmierung der Farbhervorhebung im großen Periodensystem

Optimierung der Navigationstechnik

2011

Umfangreiche Arbeiten zum Test von Messwerterfassungssystemen

Programmierung eines Wandlermoduls in LiTeX zur Wandlung der Messdaten nach Einsatz des Programms  'AK-Analytik 32.net' (Arbeitskreises 'Computer im Chemieunterricht' Dr. Franz Kappenberg, Münster).  Optimale Verwendung im Grafikmodul des Termevaluators, um schnell und unkompliziert graphische Darstellungen für Blinde und Sehbehinderte aus den aufgenommenen Daten zu erhalten.

01.08.2011: Abschied vom aktiven Schuldienst nach Pensionierung

2012

Weitere ehrenamtliche Mitarbeit im neu eröffneten Chemikum-Marburg in der Bahnhofstraße 7


2013

Intensive Hobbytätigkeit im Bereich Makrofotografie von Kleinlebewesen und Pflanzen

 
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